Anwaltskanzlei Alexis Brudermann

What makes the difference...?

Verkehrs- und Verkehrsunfallrecht

Verkehrsunfall?

Sie kennen das, kleiner Schaden große Wirkung. Sie fahren mit Ihrem Fahrzeug durch das tägliche Leben. Die Gefahren lauern an jeder Ecke. Schwupp hat einer nicht aufgepasst und schon kracht es. Da ist die rote Ampel übersehen, da die Vorfahrt missachtet und schon donnert ihnen einer rein und Sie haben den Schaden.

Der Unfallgegner gibt sich hoch erschreckt und vielleicht gesteht er seine Schuld sogar gleich ein. Doch es ist nicht immer so. Oft gibt es Streit. Aber auch wenn am Anfang alles so einfach aussieht. Der Unfallgegner ist oft gar nicht das Problem. Schließlich müssen Sie die Ansprüche gegen die Versicherung des Gegners durchsetzen. Hierbei haben Sie es mit einem hochqualifizierten Gegner zu tun, der alle - oder besser gesagt - fast alle Tricks kennt.

Die Schadensregulierung in Verkehrsunfallsachen ist heutzutage äußerst komplex und die Regulierung mannigfaltig. Die Erschwernisse seitens der Assekuranz sind weitreichend. Der Geschädigte benötigt daher unbedingt anwaltliche Hilfe bei der Beurteilung der Haftungslage und für das Wissen um die ersatzfähigen Schadenspositionen sowie der insoweit sachgerechten Durchsetzung seiner Ansprüche.

Es mag noch sein, dass die gegnerische Versicherung sich dazu bereit erklärt hat, zu 100 % zu regulieren. Damit hat man allerdings noch nicht 100 % gewonnen. Das vollständige Haftungseingeständnis zum Haftungsgrund besagt nämlich nichts über die Höhe des Anspruchs. Eben gerade an dieser Stelle gibt es die meisten Probleme und Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Anspruchsteller und der Versicherung, nämlich über die Frage, wie viel 100 % wovon sind.

Es ist grundfalsch anzunehmen, es stelle einen Verstoß gegen die Schadensminderungspflicht dar, wenn der Geschädigte noch einen Anwalt beauftragt, wenn die Versicherung sich schon bereit erklärt hat, den Schaden vollständig zu regulieren.

Freiwillig wird kaum eine Versicherung dem Geschädigten alle ihm nach objektiven Rechtskriterien zustehenden Ansprüche auch ausbezahlen. Insbesondere der korrekt berechnete Nutzungsausfall, die Unkostenpauschale oder auch die 130 %-ige Abrechnung statt des Totalschadens. Diese Schadenspositionen muss man nicht nur kennen, man muss sie auch korrekt ausrechnen. Alles was nicht geltend gemacht wird, wird die Versicherung freiwillig beziehungsweise aus eigenen Stücken, ohne dazu aufgefordert zu sein, nicht bezahlen.

Leider erleben wir es immer wieder, dass die Versicherungen angeblich herrschende Rechtsprechung zitieren, um dem Geschädigten das vermeintliche Nichtbestehen seiner Ansprüche zu erläutern.

Noch schwieriger gestaltet sich die Geltendmachung von Ansprüchen im Ausland. Viele Geschädigte verzichten bei kleineren und mittleren Unfallschäden bereits auf die Durchsetzung, weil sie gar nicht wissen, an wen sie sich in welcher Sprache wenden sollen.

Wir regulieren zahlreiche Verkehrsunfälle im Ausland, vornehmlich in Italien. Die Regulierung mit italienischen Versicherungen ist ohnedies langwierig. Ein privates Anspruchschreiben in deutscher Sprache wird - wenn überhaupt - stiefmütterlich behandelt. Für den Fall der Fälle setzen unsere Korrespondenzanwälte in Italien den Anspruch auch gerichtlich für Sie durch.